Gebt Tierheimhunden ein Zuhause

MALA erzählt: Woodstock 

Liebe Leute,

gerade stecke ich mal wieder mitten in einer höchst aufregenden Geschichte und die wollte ich kleine Plaudertasche doch gerne weitererzählen. Nachdem wir uns alle davon, dass der alte Schäferhund Butscher kam und uns so schnell wieder verlassen hat, mehr oder weniger erholt haben, ging es doch ein paar Wochen hier ganz gemächlich zu. Gina und ich hatten wieder unseren gemeinsamen Damenrhythmus gefunden, Herrchen und Frauchen hatten sich dem wieder gut angepasst und eine beschauliche Ruhe stellte sich in unserem trauten Heim ein.

Jeden Tag, wenn wir nach draußen gingen, merkten wir, dass der Frühling ein bisschen näher kam und noch nicht mal die kluge Gina vermutete, was auch noch so kommen sollte. Selbst, als wir beide in die rollende Hundetransportkiste sprangen, um mit Herrchen und Frauchen einen Ausflug zu machen, gab es bei uns noch keine Vermutung darüber, wo diese Fahrt wohl enden sollte. Bis wir – mal wieder könnte man sagen – vorm Zaun des Tierheims standen.

Dann war uns klar: Es geht schon wieder los!!!

Als wir im Auslauf standen, haben Gina und ich schon fast damit gerechnet, dass gleich Butscher um die Ecke kommt. Was da allerdings kam, war zwar eindeutig auch ein Schäferhundmann, aber er war vorne und hinten riesig groß, ganz von oben bis unten voller dicker, wuscheliger Haare und tapste freudig auf uns zu, wie ein Bär zum Honigtopf. Gina und ich taten erstmal sicherheitshalber so, als ob wir ihn überhaupt nicht sehen würden und schnuffelten konzentriert im Duett in einer entlegenen Stelle des Auslaufs höchstbeschäftigt an einem vergessenen Hundehäufchen. Dabei beratschlagten wir, was nun zu tun sei. Nach einigem Hin und Her beschlossen wir, dass wir ihn uns ja mal angucken könnten. Gina ging näher an ihn ran und ich mit ein wenig Abstand hinterher. Erfreulicherweise blieb der haarige Riese ziemlich ruhig und beäugte uns nur interessiert.

Naja, so ging’s ja und als Herrchen und Frauchen die Leinen holten und wir zu einem gemeinsamen Spaziergang starteten, war dieses große Wuscheltier viel mehr mit der Nase auf der Erde, als dass er sich für Gina und mich interessierte. Irgendwann brachten wir ihn zurück in seinen Auslauf und wir durften wieder ins Taxi nach Hause einsteigen. Aber schon am nächsten Tag ging es wieder in der rollenden Hundetransportkiste in Richtung Tierheim und das hätte ich nun wirklich nicht gebraucht. Während der ganzen Hinfahrt quengelte ich Herrchen und Frauchen die Ohren voll, dass wir diese Fahrerei doch bitte lassen sollten.

Aber genutzt hat es nix. Wir fuhren zum Tierheim.

Das große Schäferhundwuscheltier wurde angeleint und ab ging es zum gemeinsamen Ausgang über die Felder. Ehrlich gesagt, fand ich das nur mäßig interessant. Felder haben wir zu Hause auch und auch wenn Gina und der Wuschelriese manchmal am gleichen Grasbüschel rochen, so richtig näher gekommen sind wir uns dabei nicht. Nach 14 Tagen gemeinsamen Spaziergängen haben Herrchen und Frauchen das wohl auch eingesehen und es war erstmal Schluss mit dieser Fahrerei. Aber dies sollte nur vorübergehend sein, denn nach ein paar Tagen stand Frauchen mit diesem bärigen Schäferhundmann in unserem Garten. Gina und ich waren nur mäßig begeistert, zumal er nun auch so merkwürdig medizinisch roch und auch beim ersten gemeinsamen Spaziergang war er eher unlustig.

Zusammen im Garten liegen ging dann ganz gut und Gina und ich nahmen ihn in unsere Mitte und entspannten erstmal eine Runde. Im Haus schaute er sich alles an, beroch alles ganz genau, verspeiste sein Abendessen und legte sich in das neue Hundebett, das wohl extra für ihn hingestellt war. So weit so gut. Gina und ich schlichen ein wenig vorsichtig um ihn herum, aber letztlich war er eben da und lag da rum und war auch nicht weiter aufregend. Die ersten zwei, drei Tage ging eigentlich alles so seinen Gang und das Wuscheltier, das anscheinend auf den Namen Woodstock hören sollte, kannte sich schon bald ganz gut aus. Er beobachtete uns alle ganz genau und hatte bald raus, wo die besten Plätze im Haus und Garten waren und das Herrchen und Frauchen immer bereit sind, einen Hundewunsch zu erfüllen, wenn man sich z. B. aufmerksam vor sie hinsetzt und sie mit Bettelblick anguckt. Wie alle, die unsere Familie kennen, wissen, gibt es dann mindestens ein Lächeln, schöne Worte oder auch eine Streicheleinheit oder einen Keks!

Das fand Woodstock bald so richtig klasse und zwar so sehr, dass er fand, es würde doch reichen, wenn alle diese Annehmlichkeiten für ihn alleine reserviert wären.

Erst konnten Gina und ich es gar nicht glauben, aber dieser hergelaufene Geselle fing an, uns aus dem Weg zu drängen… Und als Gina dann meinte, dass er mal bitte ein Stück rücken soll, hat er sie doch tatsächlich böse knurrend in den Kragen gebissen. Da kennt er aber unsere Gina schlecht. Klar ist sie alt und klar kneift die Hüfte, aber die Zähne sind völlig in Ordnung und dumm kommen lässt sie sich schon gar nicht. Das gab echt ein Gerangel, dass die Fellflocken flogen und Herrchen musste richtig laut schimpfend dazwischen gehen und die beiden trennen. Also das habe ich hier noch nicht erlebt! Gina und ich waren uns völlig einig:

Mit dem wollen wir nix, aber auch gar nix mehr zu tun haben!

Mindestens 5 m Abstand und wo der ist, da wollen wir nicht sein. Leider hatte ich das schon am nächsten Abend mal kurz vergessen und wollte mich in der Küchentür flugs an ihm vorbei drücken, um näher an den Futtertisch zu kommen und da hat der blöde Kerl mich ins Bein gekniffen. Schnell und flink habe ich das Weite gesucht und gewartet bis Herrchen und Frauchen den Garstling zumindest mal vorübergehend in einem anderen Zimmer verklappt hatten, damit Gina und ich zur Ruhe kommen konnten. Also wir waren echt empört, das hat doch die Welt noch nicht gesehen: anstatt froh und dankbar zu sein, dass er bei uns sein darf, macht er hier so einen Stress.

Gina und ich waren uns völlig einig und überreichten Herrchen und Frauchen eine scharf formulierte Protestnote. Ein wenig schien es uns, als ob auch bei den beiden Ratlosigkeit herrschte.

Sie erzählten uns dann was von dem armen Woodstock, der kein anderes zu Hause hat und nicht im Tierheim leben mag, sich da einsam und ungeliebt fühlt. Kein Wunder kann ich da nur sagen, wenn man sich so schlecht benimmt. Armer Hund – ganz klar, aber was hat das bitte konkret mit uns zu tun und warum müssen gerade wir ihn aushalten? Vor allem Gina war da doch sehr kritisch und streng eingestellt. Ich fand schon, dass man Woodstock vielleicht ruhig noch eine Chance geben kann.

Obwohl etwas fand ich an dieser ganzen Geschichte schon extrem suspekt, denn Herrchen und Frauchen redeten davon, dass dieser haarige Garstling auch wichtig für mich wäre, wenn Gina mal nicht mehr da ist! Das verstehe wer will, denn Gina ist doch immer da, sie gehört doch für immer und ewig zu mir wie ich zu ihr? Da habe ich wohl dann doch was falsch verstanden – hoffe ich!!!

Letztlich haben Herrchen und Frauchen dann doch entschieden, dass sie Woodstock helfen wollen zu verstehen, was hier gutes Benehmen ist und was auf gar keinen Fall akzeptiert wird.

Und damit begannen Tage mit ganz schwierigen Lektionen: Sitz machen ist zum Beispiel gut; Platz machen auch; Knurren und Zähnezeigen dagegen ist verboten. Die strategisch wichtigen Wege und die VIP-Plätze für ihn auch; unterm Tisch ist aber in Ordnung, wenn dabei nicht geknurrt und gegräzt wird usw.. Wenn er zum Beispiel Gina steifnackig mit funkelnden Blick fixierte und ihr gegenüberstand wie Wyatt Earp dem Doc Holliday am o.k. corral wurde er ganz häufig auf seinen Hundeplatz geschickt oder er musste „Platz machen“ und Herrchen oder Frauchen gingen mit Gina an ihm vorbei.

Mit den Liegeplätzen wurde es nun generell so eine Sache. Natürlich haben Gina und ich mehrere wirklich bequem ausgestattete Hundeplätze, die uns ganz persönlich zur Verfügung stehen und die wir auch gerne benutzen. Aber manchmal liegen wir auch einfach so irgendwo rum, ohne dass es bisher jemanden gestört hätte. Bei Woodstock war das schon anders: überall wo er lag war es plötzlich ein strategisch wichtiger Platz von dem aus er mich und vor allem Gina beobachtete.

Das war gerade für Gina sehr unangenehm, denn niemand – außer Woodstock – wusste genau, wann wird aus dem Beobachten ein Knurren, ein Zähnezeigen oder eine Attacke. Eigentlich ist unser Haus ja groß genug, um sich aus dem Weg gehen zu können, aber das hat Gina nun auch nicht eingesehen, denn schließlich hatte sie hier die älteren Rechte! Und wenn sie auf ihr heißgeliebtes Sofa möchte, dann bitte haben nun Herrchen oder Frauchen dafür zu sorgen, dass sie gefahrlos an Woodstock vorbei kann. Nicht nur, dass die Wege und Plätze in der Wohnung plötzlich eine Verkehrsordnung hatten, auch beim Füttern, beim Vorbereiten zum Spazierengehen, beim Heimkommen, beim Begrüßen von Gästen….

Überhaupt bei allem gab es nun Regeln, Reihenfolgen und Abläufe, die von Herrchen oder eigentlich vielmehr noch von Frauchen vorgeschrieben waren. Und laut geschimpft wurde plötzlich auch in unserer Familie, natürlich nicht mit mir, aber einfach weghören konnte ich ja auch nicht und fühlte mich dadurch auch betroffen. Woodstock war aber einfach auch der Knaller. Ich wusste gar nicht, was es in so einem Haushalt alles zu bewachen gibt. Herrchen und Frauchen, das kann ich ja noch irgendwie verstehen, aber auch die Verkehrswege, die Eingänge, die Ausgänge, die Schlafplätze, die Futterplätze sogar die Wassernäpfe wurden von ihm ständig überwacht. Das war wirklich manchmal extrem nervig und ganz oft musste er dann auf seinen Hundeplatz, denn auch Herrchen und Frauchen fanden dies echt zu stressig. Also mir hat das alles ganz und gar nicht gefallen!!! In unserer Familie hat es einfach, wie bisher auch, friedlich, harmonisch und hundezugeneigt zuzugehen und diese Atmosphäre von feindlicher Konkurrenz und diese ständige Maßregelei bei allem, was das Hundeleben so ausmacht, das fand ich schon ziemlich störend und blöd.

Ich weiß ja auch nicht, wie das bei Gina war, als sie zu unserer Familie kam. Ich weiß nur ganz sicher, dass an mir zum Glück noch keiner so viel herumerzogen hat. Manchmal tat mir Woodstock fast ein bisschen leid! Aber auf irgendeine Art und Weise half es ihm vielleicht zu verstehen, wie unser Familienleben hier organisiert ist? Anscheinend ist er auch ein kleines Cleverle, denn so langsam wurden die Stimmen von Herrchen und Frauchen weniger streng, wenn sie mit ihm sprachen und geruschelt und gewuschelt wurde er auch wieder. Und dann gingen Herrchen oder Frauchen immer wieder alleine mit Woodstock aus dem Haus und wenn sie dann wieder heimkamen, war er ganz außer Atem, ein wenig müde und nicht mehr ganz so aufmerksam. Einmal habe ich mich zu so einem Soloausflug auch aufgedrängt und überraschenderweise ging es nicht zu Fuß los, sondern mit so einem zweirädrigen Gefährt und wir Hunde sollten nebenher laufen…. Also so was kann man vielleicht mit Woodstock machen, aber ich bleib dann doch lieber zu Hause bei Gina.

Frauchen fährt mit Woodstock in dieser rollenden Hundetransportbox einmal in der Woche zu einem Haus mit ganz vielen anderen Hunden (das rieche ich immer an den beiden, wenn sie wiederkommen) und anscheinend übt er da so eine Art Schnüffeljagd auf versteckte Feuerzeuge, zumindest machen Frauchen und Woodstock das bei uns meist zweimal am Tag in so einem Steinhaufen, welchen Frauchen im Garten ausgebreitet hat.

Draußen beim Spazierengehen haben sich Woodstock und Gina für mich völlig überraschenderweise von Anfang an prima verstanden und völlig einvernehmlich Grasbüschel für Grasbüschel abgeschnuffelt und die Schnauze auch schon mal gleichzeitig in interessante Mauselöcher gesteckt. Mit dem Buddeln hat es Gina aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so, aber Woodstock befreite auf all unseren Spaziergehwegen quadratmeterweise die Erde von der lästigen Grasnarbe, um dann den Mausegängen nachzugraben. Gefangen hat er aber bisher nix, aber ich konnte das eine oder andere Mal ein Mäuschen auf dem Fluchtweg abschnappen – ohne das Woody das in seinem Buddelwahn überhaupt mit bekommen hat. Ansonsten sahen die Spaziergänge mit ihm zumindest in den ersten Wochen für Herrchen und Frauchen ziemlich anstrengend aus. Ich kann ja immer ohne Leine laufen, denn meine Nase weicht selten weiter als 50 cm von den mitgeführten Keksen weg, die ab und zu mal in mein Schnäuzchen wandern. Wenn Gina angeleint ist, trödelt sie meist irgendwie rum oder läuft eben auch ohne Leine Herrchen und Frauchen hinterher.

Woodstock allerdings stürmte in den ersten Wochen jedes Mal los, als ob es das letzte Mal wäre, dass er nach draußen käme. Frauchen oder Herrchen, die sich beim Leinefesthalten schon abwechseln mussten, hingen hinterher wie ein Fähnchen im Wind und ganz schlimm wurde es, wenn irgendein Felltier, also eine Katze, ein Hase, ein Reh auftauchten, da war er schon fast gar nicht mehr zu halten und so manches Mal hielten sich die Menschen an den Bäumen am Wegesrand fest, um nicht von den 40 kg Jagdeifer von den Füßen gezogen zu werden. Zunächst trug Woodstock bei den Spaziergängen ein Halsband, aber bald war da die Sorge, dass er sich bei seinen Sturmangriffen erwürgen könnte, sodass er ein ganz stabiles Hundegeschirr bekam. Jetzt war er zwar nicht mehr durch Luftknappheit gefährdet, aber irgendwie war es auch so, als ob man einer Lokomotive einen Turbo verpasst hätte.

Da half nur ganz viel üben, üben und üben. Und so langsam merkte Woodstock wohl, dass es jeden Tag mehrere Spaziergänge oder Fahrradausflüge gab, dass es nicht schneller ging, wenn er wie ein Berserker zog, dass es angenehmer war, sich nicht so in das Geschirr zu schmeißen, denn anstatt Geruckel und Geschimpfe gab es dann Lob und Kekse. Und so wurden aus den out-door-Ringkämpfen so nach und nach wieder Spaziergänge und entspanntere Ausflüge in angenehmer Atmosphäre mit interessanten Schnuffelstrecken und ausgiebigen Buddelpausen.

Alles in allem muss ich schon sagen, dass auch Woodstocks Verhalten uns Mädels gegenüber von Woche zu Woche weniger bedrohlich wurde und er sich wirklich besserte. Immer mal wieder gab es auch Ausrutscher und anscheinend war es ihm wirklich extrem wichtig, ganz nah bei Herrchen zu sein und dann war es einfach besser, mit einem größeren Abstand an ihm vorbei zu gehen, um ihn nicht unnötig aufzuregen. Aber so nach und nach hatten Gina und ich auch den Eindruck, dass die Knurrgeräusche leiser und das Zähne blecken einfach auch weniger engagiert wurden und es war uns auch bald zu anstrengend, ständig darauf zu reagieren.

Ich persönlich bin ja sowieso der Meinung, dass Ignorieren der Weg der Prinzessinnen ist und habe diese Methode, nachdem sich die Wogen hier ein wenig geglättet hatten, einfach konsequent praktiziert. Mit Erfolg, wie ich doch mit leisem Stolz erwähnen möchte, denn bald war ich für Woodstock einfach gar kein Thema mehr und konnte gehen und stehen, wo ich gerade wollte. Gina als in Ehren ergraute „Erste Haushüterin“ hat es sich da irgendwie nicht so einfach machen können, denn immerhin hatte sie ja eine Position zu verteidigen.

Andererseits hat sie sich wohl darauf besonnen, dass sie sozusagen einfach aus einem Naturgesetz heraus die Beste und Wichtigste ist und es im Grunde gar nicht nötig hat, hier groß irgendwelche Pfründe zu verteidigen. Herrchen und Frauchen haben ihr da auch immer gut zugeredet und sie immer ganz tüchtig gelobt, wenn sie nicht automatisch schon bei jedem scheinbar zufälligen Blickkontakt mit Woodstock einen steifen Nacken und einen abfälligen Blick bekommen hat. Vielleicht hat es Gina auch geholfen, mit der Situation besser klar zu kommen, dass sie gesehen hat, dass ich Woodstock für mich einfach nicht zum Problem werden lasse. Manchmal habe ich mich auch zwischen sie und Woodstock gestellt und ein wenig rumgekaspert, um sozusagen die Stimmung aufzulockern oder erst gar keine schlechte Laune aufkommen zu lassen.

Nachdem Woodstock nun so 3 Monate da war und nach den ersten sehr turbulenten Wochen, konnte man fast glauben, dass wir drei vielleicht doch mal ein harmonisches Hundeteam werden. Natürlich gab es auch dann noch hin und wieder mal Patzer. Wie z. B. als sich Woody und Gina um ein winzigkleines Bröckchen Trockenfutter, das in einer Bodenritze zufällig rumlag, buchstäblich in die Haare bekamen. Oder als Gina sich im Schlaf in einer Durchgangstür gerekelt hatte und Woody über sie drüber stoffelte.

Aber so richtig ernst genommen hat dies in unserer Familie keiner mehr. Ob das zwischen Gina und Woody noch mal eine richtige Hundeliebe wird, bleibt wohl abzuwarten. Aber – ohne, dass ich Gina untreu werde – gelegentlich überlegen Woody und ich schon, ob wir vielleicht, eventuell, irgendwannmal miteinander spielen könnten. Aber es drängt ja nix und wir haben Zeit eine Entscheidung zu treffen.

Also, liebe Leute: Falls Ihr mal drüber nachdenken solltet, für Euren Hund einen Kumpel oder eine Kumpeline in die Familie zu holen und falls es nicht auf Anhieb supergut klappen sollte oder falls es immer mal wieder Rückschläge gibt…. Habt Geduld, verliert die Gelassenheit nicht, zeigt Euch kreativ und hartnäckig darin, Euren Fellnasen die Spielregeln im Umgang miteinander zu erklären…. Und so bleibt vielleicht manchem der Tierheiminsassen, der Gang zurück ins Tierheim erspart! Wenn Ihr wollt, werde ich Euch weiterberichten.

Viele Grüße Eure MALA

  

                                                     So brav ist er, wenn  er schläft.