Gebt Tierheimhunden ein Zuhause

 

Novembermorgen

Neblig-kalt Novembermorgen,

doch ich mach mir keine Sorgen.

Gemütlich kuschele ich mich ein,

denn ich bin ja nicht allein.

Ist Frauchen aus dem Bett gekommen,

hat unser Tag dann auch begonnen.

Eine Runde durch den Garten,

dann sollte schon das Frühstück warten.

Geschmacklich ist es ein Gedicht,

nur große Portionen gibt es nicht.

Auch wenn ich mit fragendem Bettelblick schau.

Mit der Menge nimm es Frauchen viel zu genau.

Kommt das Herrchen in unsere Runde

Bellen wir laut die fröhliche Kunde:

Wir sind alle bereit, wir sind alle zur Stelle

Auf in den Wald nun ganz, ganz schnelle.

Die Nasen am Boden beginnen wir schon,

gleich nach der Haustür die Inspektion.

Was hat ein Eichhörnchen hier getan?

Und da ist ja wohl eine Rehautobahn!

Die Nachbarhunde waren gestern hier,

stöbern die wieder in unserm Revier.

Da gabs wohl Spaghetti zum Abendessen,

und die Schwarze ist läufig, das kann man vergessen.

Der Woodstock wird zum Bummelbär

Und Gina trödelt immer mehr.

Ich umkreise meine Leute

zum Zusammenhalt der Meute.

Der Nebel wallt und alles ist grau,

die Blätter sind feucht, das spür ich genau.

Doch dann ist alles gold-rosa umhüllt,

und die Sonne bringt sich in das Bild.

Sie leuchtet hoch in das Buchengeäst

dort feiern die Sonnenstrahlen ein Fest.

Weiter geht es aufs Feld hinaus,

auch da kennen wir uns bestens aus.

Schnuffeln in jedes Mäuseloch.

die Kleinfelltiere, die schlafen noch,

Woodstock buddelt ein bisschen rum,

Gina und ich wir schauen uns mal um

Schlendern zu unseren Zweibeinern hin,

Kekse für jede, das ist da schon drin.

Zu Ende geht die Morgenrunde

und nach einer Stärkung die folgende Stunde,

wird nun wohlig im Körbchen verbracht

und dabei hab ich verträumt gedacht:

Novembermorgen, was bis Du schön

so kann der Tag gern weitergehen.

Eure MALA